Therapiehunde

Therapiehunde tragen in vielfältiger Weise zum Wohl der Menschen bei. Sie werden in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt.

In Kindergärten und Schulen beispielsweise, können Betreuer und Lehrer zusammen mit dem Hundeführer und dem Hund, Kindern in entspannter Atmosphäre, praxisnah vermitteln, wie man sich gegenüber Hunden verhält und mit ihnen umgeht. Selbst bei Kindern, die Ängste gegenüber Hunden entwickelt haben, gelingt es oft, diese bereits nach kurzer Zeit zu reduzieren und eine Vertrauensbasis zu den ruhigen Hunden aufzubauen. Beim Spielen, Kuscheln und Füttern des Hundes werden regelmäßig auch die letzten Barrieren überwunden.

In Pflege- und Seniorenwohnheimen sind die Hunde für Bewohner, Patienten und das Personal nicht nur eine willkommene Abwechslung im täglichen Ablauf. Vielmehr können sie zum Stressabbau beitragen, von Schmerzen und Trauer ablenken oder die Menschen etwa durch Ballspiele, durch Streicheln und Kraulen körperlich und geistig aktivieren, Glückgefühle freisetzen und insgesamt die Lebensqualität steigern. Oft wirken sie selbst bei Wachkomapatienten entspannend.

Um dies alles leisten und den damit einhergehenden Belastungen Stand halten zu können, müssen Therapiehunde besondere Anforderungen erfüllen. Es sollten daher nur wesensstarke, ruhige, einfühlsame und gelassene Hunde, die in kurzer Zeit sowohl mit der Vielzahl von unterschiedlichen Menschen, Situationen und Gerüchen umgehen können, als auch akzeptieren, wenn sie von einem Kind oder einem Erwachsenen (mit motorischen Störungen) versehentlich einmal derber angefasst oder an den Ohren gezogen werden, als Therapiehunde arbeiten.